Akupunktur bei Migräne

Akupunktur eignet sich nachweislich zur Vorbeugung von Migräne. Sie kann sowohl die Häufigkeit der quälenden Kopfschmerzen reduzieren als auch deren Intensität. Die Akupunkur muss in den beschwerdefreien Zeiträume zwischen den Kopfschmerz-Attacken durchgeführt werden, denn bei akuten Migräneanfällen ist die Wirkung vermindert. Akupunktur kann die akuten Schmerzen vor allem vorbeugen.

Akupunktur wirkt nicht nur bei Migräne sondern auch bei chronischen Spannungskopfschmerzen. Sie ist  entsprechenden Medikamenten oft ebenbürtig. Akupunktur kann die Zahl der Schmerztage und die Stärke der Schmerzen deutlich verringern. Medikamente können dann gegebenenfalls reduziert oder abgesetzt werden.

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Botox bei Migräne

Die Injektion von Botulinustoxin A (zum Beispiel Botox®) in bestimmte Kopf- und Halsmuskeln führt bei Patienten mit chronischer Migräne zu einer signifikanten Verbesserung der Symptomatik. Das berichteten Experten auf einer von der Firma Allergan gesponsorten Veranstaltung beim Internationalen Kopfschmerzkongress in Berlin.
Professor Dr. David Dodick, Neuro­loge an der US-amerikanischen Mayo Clinic, stellte Studiendaten von Patienten vor, die an mindestens 15 Tagen pro Monat Migräneanfälle erlitten hatten. Nach einer sechsmonatigen Botox-Therapie nahm die Häufigkeit der Kopfschmerz­attacken um durchschnittlich acht Tage pro Monat ab. Am Ende der 14-monatigen Studie hatten fast 70 Prozent der 688 mit Botox behandelten Patienten nur noch halb so viele Migräneanfälle wie zu Stu­dienbeginn. (Quelle Pharmazeutigsche Zeitung Nr.26/11).

USA: Botox gegen chronische Migräne

Die Zulassungsbehörde FDA hat Botulinumtoxin A (Botox®) zur Prävention von Kopfschmerzen bei chronischer Migräne in den USA zugelassen. Die Behörde weist ausdrücklich darauf hin, dass nur Patienten für eine Therapie infrage kommen, die an mehr als 14 Tagen im Monat unter Migränekopfschmerzen leiden.

Frau Dr. Karin Serrat ist Spezialistin für Botoxbehandlungen bei Spastik, Migräne und chronischen Schmerzsyndromen sowie im Bereich der ästhetischen Medizin. Weiters ist sie Referentin für die Zertifizierung zum Botox-Spezialisten in der Physikalischen Medizin.

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Homöopathie bei Migräne

Migräne wird oft von Sehstörungen (verschwommene Wahrnehmung, Farbverzerrungen, flackernde Bilder, Funken sehen, schwarze Ringe oder ähnliches) begleitet und es kommt manchmal auch zu Übelkeit und Erbrechen. Bei Frauen bestehen Beziehungen zum Harnsystem oder zur Monatsblutung. Migräne tritt manchmal auffälligerweise in bestimmten Zeitabschnitten immer wieder auf. Eine sorgfältige und umfassende Befragung des Patienten ist unumgänglich; nur so lässt sich bei der Vielzahl der in Frage kommenden homöopathischen Mittel das Richtige finden.

Ein Beispiel: Magnesium carbonicum wird therapeutisch eingesetzt bei Migräne als Folge von Kränkung, Ärger, Schreck, nervlicher Erschöpfung oder geistiger Anstrengung; vor allem reizbare, nervöse und von Schlaflosigkeit betroffene Frauen sprechen auf das Präparat gut an.

Typischerweise ist die Art von Migräne mit starken, einschießenden Schmerzen, die als drückend, stechend beziehungsweise reißend beschrieben und in den Schläfen lokalisiert werden, begleitet.

Für jede Art und jede Person muss der passende Wirkstoff gefunden werden.

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